Blutiger Terror
Nigerias Präsident erklärt Notstand in drei Bundesstaaten
"Wir stehen einer Rebellion und einem Aufstand von terroristischen Gruppen gegenüber, die eine sehr ernste Gefahr für unsere nationale Einheit darstellen", sagte Jonathan im Fernsehen.
Erst vor wenigen Tagen waren Dutzende Kämpfer von Boko Haram in Bussen und mit Maschinengewehren bestückten Lastern auf die Stadt Bama in der Provinz Borno vorgerückt. Bei Kämpfen starben 55 Menschen, die meisten davon Polizisten und Angehörige der Sicherheitskräfte.
Sekte verbreitet seit 2009 blutigen Terror
Die Sekte verbreitet seit 2009 vor allem im muslimisch geprägten Norden Nigerias blutigen Terror und verübt immer wieder Anschläge unter anderem auf Kirchen, Polizeistationen und Lokale mit Alkoholausschank.
Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sollen bei Angriffen von Boko Haram oder Splittergruppen der Sekte seit 2009 mehr als 3.600 Menschen getötet worden sein. Der Name Boko Haram bedeutet in der örtlichen Hausa-Sprache so viel wie "westliche Bildung ist Sünde".
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