So was hat man lange nicht gesehen: Erstmals seit 2020 gibt‘s bei Eishockey-Linz am Freitag gegen Bozen wieder einen Teddy Bear Toss! Heißt: Beim ersten Black-Wings-Tor werfen die Fans mitgebrachte Kuscheltiere aufs Eis, die für den guten Zweck gespendet werden. Für solche Spiele sind die Linzer Experten.
Toooooor für die Steinbach Black Wings!“ Wenn Hallensprecher Adrian Lukas heute gegen Bozen beim ersten Linz-Treffer den Torschrei loslässt, wird’s kuschelig. Denn dann setzt gemäß des „Teddy-Bear-Toss“, der in Kanada seinen Ursprung hat, auf der Tribüne ein heftiges Plüschtierwerfen ein! Die Fans schmeißen ihre mitgebrachten Stofftiere aufs Eis, welche der Klub an karikative Einrichtungen etwa im Kinderkrankenhaus verteilen wird. „Wir rechnen mit rund 5000 Plüschtieren“, sind Klubsprecher Michael Geltner & Co. mit 15 riesigen Plastiksäcken auf den Kuscheltierregen vorbereitet.
Powerplay wird besser
„Ein super Event für den guten Zweck“, macht die längere Einsammel-Pause auch Coach Philipp Lukas nichts, der Mittwoch zum 45er vom Team ein 6:0 über Schlusslicht Vorarlberg erhielt – wieder mit Toren im Powerplay, das endlich in die Gänge kommt. „Wir sind aber noch nicht dort, wo wir es haben wollen, es ist eine Selbstvertrauensgeschichte“, sagte Lukas nach dem Kantersieg. „Nach dem wir wieder eine Serie starten wollen“, erklärt Stürmer Nico Feldner. „Bozen ist aber ein anderes Kaliber“, weiß Christoph Tialler und freut sich auf ein „spezielles Spiel“.
Erstes Tor fiel im Schnitt in 14. Minute
„Freitagabend gegen den Ersten, volle Halle – es gibt nichts Schöneres! Noch dazu mit gutem Omen“, weiß Stürmer Andreas Kristler, dass Linz alle „Teddy-Spiele“ gewann – 2011 (4:2 über Wien), 2013 (5:2 über Laibach), 2015 (7:0 über Innsbruck), 2018 (5:2 über Dornbirn), 2020 (4:3 gegen Innsbruck)! Das erste Tor für die Linzer, bei denen Jung-Papa Gerd Kragl nach vier Spielen zurückkehren wird, fiel im Schnitt übrigens in der 14. Minute.
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