Nordkorea empört
Südkorea und USA starten zweitägiges Militärmanöver
Zu dem gemeinsamen Manöver von Südkorea und den USA, das laut US-Angaben die "regionale Sicherheit und Stabilität stärken" soll, gehören auch Flug-und Luftabwehrübungen. Zudem sind an der Übung Zerstörer beteiligt.
Nordkorea hatte das Manöver im Voraus als "schwerwiegende militärische Provokation" verurteilt. "Das ist eine mutwillige Drohung gegen uns, welche die Halbinsel an den Rand eines Atomkriegs bringt", schrieb die Zeitung "Rodong Sinmun", das offizielle Organ der kommunistischen Partei, am Montag in einem Leitartikel. Die "Kriegstreiber" sollten "nie vergessen, dass unsere Truppen vollauf bereitstehen, um sofort gemäß der Einsatzpläne unseres Oberkommandos anzugreifen".
Nordkorea mit neuem Verteidigungsminister
Unterdessen stellte Pjöngjang am Montag nach dem Abgang des etwa 70-jährigen Kim Kyok Sik den relativ unbekannten und jungen General Jang Jong Nam als neuen "Minister der Volkarmee" vor. Ein Grund für den Wechsel an der Spitze des Ressorts, das die Funktion eines Verteidigungsministeriums hat, ist unklar. Jang soll zwischen 50 und 60 Jahre alt sein.
Der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel hatte sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschärft. Nach Raketenstarts und einem Atomtest im Februar kappte Pjöngjang im April unter anderem alle Notfallverbindungen zum Süden und schloss die gemeinsam betriebene Sonderwirtschaftszone Kaesong. Zudem drohte das abgeschottete Land Seoul und Washington mit Atomangriffen.







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