Christoph Waltz, zweifacher Oscar-Preisträger und Gewinner von zwei Golden Globes, tritt im Jahr 2025 bei den Salzburger Festspielen auf. Aber wie ist es zu dieser Sensation gekommen? Intendant Markus Hinterhäuser erklärte „seinen“ Coup kindgerecht.
Viele hätten ihn beim schnellen Durchblättern des Programmbuchs in der Eile vielleicht sogar überlesen. Dabei ist es der größte Name, der bei den Salzburger Festspielen in den vergangenen Jahren zum Aufgebot gehörte: Christoph Waltz!
Der zweifache Oscarpreisträger und Gewinner von zwei Golden Globes als bester Nebendarsteller in den Filmen „Inglourious Basterds“ (2010) und „Django Unchained“ (2013) tritt am 27. und 28. Juli im Großen Festspielhaus auf. Als Sprecher bei Igor Strawinskys Opern-Oratorium „Oedipus Rex“ im Rahmen der Overture Spirituelle. Ein echter Coup – doch wie ist es dazu gekommen?
„Wir mögen uns“
Das sei gar nicht so kompliziert gewesen, sagte Intendant Markus Hinterhäuser, der zu einer kindgerechten Erklärung ausholte. Er kenne Waltz sehr gut und seit vielen Jahren, sie hätten Kontakt zueinander.
Wir kennen uns seit vielen Jahren, haben Kontakt und mögen uns. Ich habe seine Telefonnummer und ein Handy. Ich kann ihn anrufen. Das ist wirklich ganz leicht.
Intendant Markus Hinterhäuser über die Verpflichtung von Christoph Waltz.
Manchmal treffe er ihn – in Wien oder Berlin – sogar auf der Straße. Und noch viel wichtiger: „Wir mögen uns. Ich habe seine Telefonnummer und ein Handy, wir können miteinander kommunizieren, so leicht ist das“, sagte der künstlerische Leiter.
Hinterhäuser untermauerte Waltz’ Liebe für die Festspiele. Diese Liebe sei ausschlaggebend für das Telefonat gewesen. Er rufe schließlich niemanden an, der eine Animosität gegenüber dem Kultur-Festival habe.
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