Viel Geduld brauchten Lastwagenfahrer am Donnerstag in der Früh und am Vormittag auf der Brenner- und letztlich auch auf der Inntalautobahn in Tirol. Eine Kollision im Grenztunnel auf italienischer Seite sorgte für eine Sperre und einen langen Lkw-Rückstau. Die Auswirkungen waren noch stundenlang spürbar sein.
Zu dem Unfall kam es gegen 5.30 Uhr. Wie die Landesverkehrsabteilung Tirol auf „Krone“-Nachfrage schildert, sei es im Grenztunnel zwischen Österreich und Italien auf Südtiroler Seite im Baustellenbereich zu einer Kollision zwischen einem Klein-Lkw und einem Schwertransporter gekommen.
Meldungen über Verletzte liegen bislang keine vor. Die Auswirkungen auf den Transitverkehr waren aber enorm.
Verkehrsteilnehmer müssen bei der Fahrt Richtung Süden mit großen Zeitverlusten rechnen.
Ein Sprecher des Öamtc
Sperre aufgehoben, aber Rückstau
Folglich musste die Brennerautobahn in Richtung Italien für den Lkw-Verkehr komplett gesperrt werden. Es entwickelte sich ein Stau, der über 30 Kilometer lang war. „Verkehrsteilnehmer müssen bei der Fahrt Richtung Süden mit großen Zeitverlusten rechnen“, so der Öamtc abschließend. Wie die Polizei auf „Krone“-Nachfrage mitteilte, konnten Autos weiterhin fahren.
Lkw-Anhaltungen und Dosierung
Gegen 9.30 Uhr sagte die Tiroler Landesverkehrsabteilung, dass es auf der A13 Brennerautobahn zwischen Nösslach und Patsch noch 15 Kilometer Lkw-Stau gebe. Daher wurde der Transitverkehr auch bereits auf der A12 Inntalautobahn bei Pettnau im Oberland und bei Vomp im Unterland angehalten, bis sich dieser auflöste. „Quell- und Zielverkehr war ausgenommen“. Dosiert wurde der Lkw-Verkehr auch beim Grenzübergang Kufstein.
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