Die beiden Wiederkäuer waren am Nachmittag zum städtischen Schlachthof gebracht worden, der nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt liegt. "Beim Verladevorgang der Tiere kam es dann zu dem Vorfall", erklärte ein Beamter der Landespolizeidirektion Klagenfurt gegenüber krone.at. Die beiden Stiere, zumindest einer von ihnen wog zirka 800 Kilogramm, rissen sich los und entkamen den Mitarbeitern. "Die beiden sind dann in entgegengesetzter Richtung davongestürmt", so der Polizist weiter.
Tier verirrte sich auf Bahnhofsgelände
Eine Vielzahl an Einsatzkräften wurde daraufhin alarmiert, um die völlig verschreckten und daher äußerst gefährlichen Tiere wieder einzufangen. Während einer der Stiere am Gelände des Schlachthofes blieb und nach einiger Zeit wieder eingefangen werden konnte, hielt der zweite die Helfer weiter in Atem. Denn das Tier rannte in seiner Panik durch die Straßen von Klagenfurt und verirrte sich letzten Endes auf das Gelände des Hauptbahnhofs.
Stier mit Gewehr auf Gleisen erschossen
Da der völlig verstörte und verängstigte 800-Kilo-Koloss unberechenbar war und so eine große Gefahr darstellte, fasste die Polizei schließlich einen schweren Entschluss: Als sich der Stier auf den Gleisen zwischen den Bahnsteigen aufhielt, nahm ihn einer der Beamten mit dem Gewehr ins Visier. "Das Tier wurde dann erschossen", erklärte der Polizist.
Der Kadaver wurde geborgen und abtransportiert, der Zugbetrieb für die Dauer der Arbeiten eingestellt.
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