Feueralarm in der Nacht auf Dienstag im Tiroler Unterland: In Jenbach im Bezirk Schwaz ging ein Wohnhaus in Flammen auf. Die Bewohner konnten sich zum Glück rechtzeitig in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand. Ein technischer Defekt wird ausgeschlossen. Der Einsatz stellte die Florianis vor Herausforderungen.
Gegen 1.15 Uhr wurde Alarm geschlagen. „Brand Mehrfamilienhaus Balkon“, lautete der Einsatztext, den die Leitstelle Tirol ausschickte. „Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand das Gebäude bereits in Flammen“, heißt es vonseiten der Polizei.
Zusätzlich wurde uns bei der Erstmeldung mitgeteilt, dass auch eine Person im Gebäude eingeschlossen sei. Diese wurde aber beim Eintreffen bereits evakuiert und aus dem Gefahrenbereich gebracht.
Alexander Aschenwald, FF-Kommandant Jenbach
Der Brand dürfte sich im Bereich des Balkons entwickelt haben und von dort aus auf den Dachstuhl übergegriffen haben. Dies sollte sich für die Einsatzkräfte als Schwierigkeit herausstellen, wie FF-Kommandant Alexander Aschenwald gegenüber der „Krone“ erklärt: „Die Schwierigkeit hinter dem Einsatz war, dass dort die ganze Technik verbaut ist, etwa auch der Boiler.“
Alle Bewohner in Sicherheit
Glück im Unglück: Sämtliche Bewohner, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus aufgehalten hatten, konnten sich rechtzeitig ins Freie in Sicherheit bringen. Dies dürfte laut Aschenwald zu Beginn noch nicht der Fall gewesen sein: „Zusätzlich wurde uns bei der Erstmeldung mitgeteilt, dass auch eine Person im Gebäude eingeschlossen sei. Diese wurde aber beim Eintreffen bereits evakuiert und aus dem Gefahrenbereich gebracht.“
Ermittlungen zur Brandursache
Rund 30 Einsatzkräfte von der Freiwilligen Feuerwehr Jenbach befanden sich mit sechs Fahrzeugen vor Ort. Sie kämpften gegen die Flammen an und konnten die Situation schließlich unter Kontrolle bringen und den Brand löschen. Die Ursache ist noch nicht restlos geklärt. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass kein technischer Defekt vorliegt: „Laut derzeitigen Ermittlungen gehen wir davon aus, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit Fahrlässigkeit vorliegt“, sagt Pressesprecher Bernhard Gruber.
Der Schaden dürfte jedoch enorm sein. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar. Vier Personen sind betroffen.
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