Seit Anfang Oktober sind die Schützlinge von ÖRV-Cheftrainer Christian Eigentler auf Eis, konnten ihr Programm mit maximaler Intensität abspulen. Dieses Jahr passten auch die Witterungsbedingungen und Bahnverhältnisse, die 30 Rodeltage konnten voll ausgenutzt werden. Los geht es jetzt in Norwegen.
Der erste Gradmesser steht Ende Monat in Lillehammer (Nor) auf dem Programm, das nach 2020 wieder in den Weltcupkalender zurückkehrt. Vor vier Jahren feierte Österreich auf der Olympiabahn von 1994 die EM-Goldmedaille im Mannschaftsbewerb.
Gutes Pflaster für Steu
Mit dabei war damals auch der Bludenzer Thomas Steu. Nun freut sich der 29-Jährige auf die Rückkehr nach Lillehammer, obwohl die Vorbereitung aufgrund Pfeifferschem Drüsenfieber bei seinem Partner Wolfgang Kindl nicht optimal verlief. „Wir sind verspätet in die Vorbereitung gestartet, haben das Programm bewusst dosiert und trotzdem das umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben“, erklärt Steu, „ ich persönlich fühle mich auf der Bahn in Lillehammer sehr wohl – je mehr Eis drinnen steht, desto schwieriger ist sie zu fahren.“
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