Tragödie in Indien
Hunderte wurden Augenzeugen eines tödlichen Stunts
Der Inder befestigte seine schulterlangen Haare selbst an einer Seilrolle, an der hängend er den Flusslauf überqueren wollte. Etwa bei der Hälfte der Distanz verhedderte sich seine Aufhängung jedoch.
Angehörige bei Drama dabei
Daraufhin mussten Hunderte Augenzeugen, darunter auch Roys Angehörige, mit ansehen, wie der 49-Jährige bei allen Bemühungen scheiterte, sich zu befreien und ein zweites, parallel hängendes Seil zu erhaschen.
Kein Rettungsdienst vor Ort
Während die Zuschauer Roy zunächst noch angefeuert hatten, verfielen sie später in ungläubiges Schweigen oder stießen Schreie des Entsetzens aus. Trotz des waghalsigen Stunts war kein Rettungsdienst vor Ort. Roy wurde in ein Krankenhaus in die Stadt Shiliguri gebracht, wo ihn die Ärzte für tot erklärten und Herzversagen als Todesursache angaben.
"Waren stolz auf seinen Mut"
"Wir waren stolz auf seinen Mut", sagte Roys jüngerer Bruder Benoy, der ebenfalls an der Vorführung teilgenommen hatte, nach dem Unglück gegenüber lokalen Medien. "Er war sich sicher, dass er es schaffen würde, aber das Schicksal hat ihn aus dem Leben gerissen - und damit das liebste unserer Familienmitglieder."
Ähnlicher Stunt 2011 gelungen
2011 war ein ähnlicher Stunt am Neemrana-Palast im Bundesstaat Rajasthan, bei dem Roy 82,5 Meter an einem Drahtseil hängend überwand, ins "Guinness-Buch der Rekorde" aufgenommen worden.
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