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Verschüttete in Bangladesch nach zwei Tagen gerettet
Mehr als 3.000 Menschen waren in dem Gebäude, als es am Mittwoch zusammenbrach (siehe Infobox). In den meisten Fällen handelte es sich dabei um Arbeiterinnen mehrerer Bekleidungsfabriken, die in dem Haus untergebracht sind.
Protest gegen Arbeitsbedingungen
Der Ärger der Textilarbeiter des Landes schwillt indes weiter an. Tausende gingen am Freitag auf die Straße, um gegen ihre Arbeitsbedingungen zu protestieren. Dabei demolierten einige Demonstranten nach Angaben von Polizei und Augenzeugen Fabrikanlagen und setzten Fahrzeuge in Brand.
In Bangladesch lassen fast alle westlichen Bekleidungshäuser ihre Waren herstellen. Die Näherinnen arbeiten meist zu sehr niedrigen Löhnen und unter schlechten Bedingungen. In den vergangenen Monaten kam es mehrfach zu Bränden und Unfällen in den Fabriken, bei denen Dutzende Menschen starben.
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