Das österreichische Biathlon-Team bereitet sich in Obertilliach auf den Weltcupstart in Finnland vor. Während zwei Tickets bereits vergeben wurden, sind acht Positionen vakant. Um diese mischt auch ein Salzburger Großaufgebot mit, das sich berechtigte Chancen ausrechnen darf.
Genug der Vorbereitung – die Biathleten schießen wieder scharf! Heute (Sprint) und morgen (Verfolgung) warten in Obertilliach zwei Testrennen auf Österreichs Asse. Danach werden die Tickets für den Weltcupstart in Kontiolahti (ab 30. November) vergeben.
Fix sind bislang nur Lisa Hauser und Anna Gandler. Acht Plätze sind offen, ein Salzburger Großaufgebot darf sich berechtigte Hoffnungen machen. Allen voran Routinier Simon Eder, im Vorjahr bester ÖSV-Loipenjäger. „Er ist sehr wichtig fürs Team“, sagt Trainer Vegard Bitnes. In Eders Windschatten pirscht sich Fabian Müllauer heran, der ebenfalls im A-Kader des Skiverbandes steht. Dahinter soll Lukas Haslinger in der Vorbereitung ein großer Schritt gelungen sein. Für ihn steht wie für Christian Langegger, Oliver Lienbacher, Fredrik Mühlbacher und David Neumayr ein Ticket für den zweitklassigen IBU-Cup zunächst im Vordergrund.
Die große Unbekannte
Bei den Damen trainiert ein Salzburger Dreimäderlhaus im A-Kader unter Trainer Reinhard Gösweiner: Anna Andexer, Kristina Oberthaler und Lea Rothschopf. „Krissi hatte im Sommer immer wieder gesundheitliche Probleme“, meint Gösweiner, der daher keine Wunderdinge erwartet.
Wilma Anhaus, die dem B-Kader angehört, wird voraussichtlich bei den Junioren laufen. Die große Unbekannte aus Salzburger Sicht ist Julia Leitinger. Die 28-Jährige, die keinen Kaderstatus hat, trainierte abseits der ÖSV-Gruppen viel mit Hauser und unter Anleitung von Sandra Flunger. Heute müssen alle ihre Karten auf den Tisch legen.
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