Die erfolgreichen Königsliga-Fighter schenkten 2:0-Führung her. Ehe das Werkl wieder rund lief. Am Ende gab es mit Bourke, Wukovits, Hochkofler, Schneider und Thaler fünf verschiedene Torschützen, stand mit dem 5:3 der erste Bulls-Sieg auf Capitals-Eis seit knapp zwei Jahren.
Ganze zwölf Sekunden dauerte es im Mitteldrittel um auf dem Eis und den gut besuchten Rängen der Wiener Steffl Arena mit über 5500 Zuschauern für Feuer zu sorgen. Denn in dieser kurzen Zeit waren die Eisbullen ihre staubig herausgespielte 2:0-Führung (das 1:0 hatte gleich Capital Fischer serviert) los: Erst musste Tolvanen abprallen lassen, Franklin staubte ab, kurz darauf traf Gregoire – das 2:2 wurde trotz Abseitsreklamationen nach langem Videostudium gegeben.
Nur gut, dass Salzburg – neben dem neuen Langzeitausfall Kraus fehlte auch Genoway lädiert – den Doppelschlag schnell wegsteckte, Hochkofler einen Murphy-Schuss kurz vorm zweiten Pausengang erfolgreich abfälschte. Auf Schneiders Powerplay-4:2 antwortete erneut Franklin, traf Fischer noch die Latte – Glück für Salzburg. Ehe Thaler dann mit einem Shorthander endgültig für klare Fronten sorgte.
Damit bogen die Eisbullen nach dem Champions League-Sieg in Lahti (2:1) in der Eishockeyliga nach den zwei Niederlagen vor der Länderspielpause wieder auf die Siegerstraße, beendeten nach knapp zwei Jahren die Durststrecke auf Capitals-Eis.
„Wir haben das Spiel über weite Strecken kontrolliert. Auch auf ihre zwei Tore hatten wir die richtige Antwort, sind als verdienter Sieger vom Eis gegangen“, erklärte Trainer Oliver David. Am Sonntag kommt Leader Bozen in die Eisarena.
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