Am heutigen Sonntag ist der internationale Tag der Zungenbrecher. Während der Tiroler Dialekt schon von Haus aus einige Stolpersteine eingebaut hat, gibt es auch spezielle Zungenbrecher auf Tirolerisch.
Wie viele zahme Ziegen braucht es, um zehn Zentner Zucker zum Zoo zu ziehen? Was fischt Fischers Fritz? Und wie war das nochmal mit dem Blaukraut und dem Brautkleid?
Das Schwierige an Zungenbrechern ist oft ihre schnelle Abfolge von ähnlichen Wörtern, die sich nur in Details unterscheiden. Meistens basieren die lustigen Sprach-Stolpersteine auf Gleichklang, gleichen Anfangsbuchstaben oder ungewöhnlichen Worten. Da beißen sich selbst Muttersprachler die Zähne aus.
Der Tiroler Dialekt ist ein Zungenbrecher für sich
Auch der Tiroler Dialekt hat da seine Eigenheiten. Für „Zuagroaste“ reichen oft einzelne Wörter für ein Verhaspeln, man denke nur an den „Oachkatzlschwoaf“. Für die meisten Tiroler ist es im Gegenzug ein Ding der Unmöglichkeit, Worte wie Krake, Kuckuck oder Klosterkirche auszusprechen, ohne dass das charakteristische „kch“ im Kehlkopf kratzt.
Davon abgesehen gibt es aber auch ein paar richtige Zungenbrecher, die selbst die g’standensten Tiroler zur Verzweiflung treiben . . .
A z’spat b’stellt’s Speck- b’steck isch a Speckb’steck, des z’spat b’stellt isch.
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Zwanz‘g z’quetschte Zwetschk‘n und zwanz‘g z’quetschte Zwetschk‘n sen vieazg z’quetschte Zwetschk‘n.
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Der Pfårrer vu Bschlabs hat z’Pfingschte ’s Speckbsteck z’spat bstellt.
Kennen Sie noch Zungenbrecher auf Tirolerisch? Schicken Sie uns diese gern als Video, per Mail an tiroler@kronenzeitung.at
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