Zum 23. Mal findet im letzten Programmkino des Pongaus das Filmfestival statt. Heuer mit einer Hommage an Bodo Hell, die Heimat und mehr als 30 nationalen und internationalen Filmereignissen.
Ab heute, Mittwoch, begeht das Filmfestival Radstadt seine 23. Ausgabe. Im Zentrum steht eine Hommage an Bodo Hell. Der Literat und Almhirte wird seit August am Dachstein vermisst. Hell war Jahr und Tag eng mit dem Kino und Kulturverein Radstadt verbandelt. „Es gibt kaum einen besseren Repräsentanten für Natur und Intellekt wie Bodo Hell“, sagt Festivalleiterin Elisabeth Schneider.
Filme von Regisseur Othmar Schmiderer und der jungen Stefanie Weberhofer über den Menschen und Dichter sind Teil des Tributs. Eine Werkschau des gebürtigen Loferers Schmiderer prägt die diesjährige Festivalausgabe.
Junge Filme, arrivierte Meister
Aufstrebende Talente wie etwa Bernhard Wohlfahrter haben neben arrivierten Kinogrößen seit jeher einen Fixplatz beim Ennspongauer Filmfestival. Neben Wohlfahrter, dessen Kurzfilme gezeigt werden, kommt Regisseurin Barbara Albert („Nordrand“) zur Vorführung ihres jüngsten Werks „Die Mittagsfrau“.
Zudem laufen in den fünf Tagen Österreichs Oscar-Beitrag „Des Teufels Bad“ und der unlängst gestartete Film „Mond“ der Austro-Irakerin Kurdwin Ayub über die Leinwand.
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