Auf das Geld von schlafenden Bahnreisenden hatte es ein zunächst unbekannter Dieb abgesehen. Mehrere Tausend Euro Beute machte der Täter in den Bundesländern Tirol, Salzburg und Steiermark. Als er eines Tages von einem Zugbegleiter erwischt wurde, zog er die Notbremse und flüchtete. Jetzt wurde der tatverdächtige Rumäne festgenommen.
Immer wieder kam es in den drei Bundesländern im Oktober zu mysteriösen Diebstählen. Die Vorgehensweise des zunächst unbekannten Täters war immer dieselbe. Während seine Opfer im Zug schliefen, schnappte er sich deren Geldtaschen. Der Gesamtschaden: rund 3500 Euro.
Von Schaffner auf frischer Tat ertappt
Auf einer dieser Beutetouren wurde der Täter vom Zugbegleiter auf frischer Tat ertappt – bei Wörgl in Tirol. „Daraufhin betätigte der Mann die Notbremse. Nachdem der Zug angehalten hatte, flüchtete er zu Fuß“, heißt es vonseiten der Polizei. Der Zugbegleiter habe noch die Verfolgung aufgenommen, der Verdächtige habe dabei einen Stein nach ihm geworfen.
Der Verdächtige wurde im Stadtgebiet von Salzburg festgenommen.
Die Ermittler
Apropos Verdächtiger: Bei diesem handelt es sich um einen 41-jährigen Rumänen. Zunächst konnte er untertauchen. Doch jetzt – nach intensiven Ermittlungen – klickten in der Stadt Salzburg bei ihm die Handschellen.
In Justizanstalt eingeliefert
Der mutmaßliche Dieb wurde in die Justizanstalt Salzburg eingeliefert. Es folgt eine ganze Reihe an Anzeigen. Weitere Ermittlungen laufen.
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