Online-Petition
Vorlauter britischer Minister soll von 62 Euro/Woche leben
In Großbritannien sind am Montag diverse Kürzungen im Sozialsystem in Kraft getreten, die nach Ansicht der Opposition die ärmsten zehn Prozent der Briten am stärksten treffen. Smith verteidigt hingegen das Vorgehen der Regierung - es garantiere, dass sich Arbeit auszahle, so der Minister im BBC-Radio.
Petition fordert 97% weniger Gehalt
Seit seiner Angabe vom Montag, von 53 Pfund pro Woche bzw. 7,57 Pfund (9 Euro) pro Tag leben zu können, gehen die Wogen in Großbritannien hoch. In der Online-Petition wird verlangt, dass Smith mindestens ein Jahr lang mit dem Betrag auskommt - was eine Reduktion seines derzeitigen Einkommens um 97 Prozent bedeuten würde, heißt es. Laut "Telegraph" verdiene der Minister pro Woche derzeit 1.581,02 Pfund. Das Mini-Budget könne helfen, "das derzeitige Mantra der Konservativen - 'Wir stecken alle gemeinsam drin' - umzusetzen", so der Petitionstext.
Minister: "War zweimal im Leben arbeitslos"
Smith hat die Forderungen allerdings bereits abgelehnt. Es handle sich um einen Trick, um von den Sozialreformen abzulenken, "die viel wichtiger sind und an denen ich hart gearbeitet habe, um sie umzusetzen", so der Minister. "Ich war zweimal im Leben arbeitslos, ich habe das also schon durchgemacht. Ich weiß, wie es ist, am Existenzminimum zu leben."
Die liberal-konservative Regierung in London will die Schuldenquote deutlich senken und plant für die kommenden Jahre deutliche Haushaltseinschnitte. Gekürzt werden sollen unter anderem bei der Sozialhilfe, bei Berufsunfähigkeitsrenten, Wohn- und Rechtsbeihilfen.







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