Seit Samstag gibt es spannende Einblicke in den Beruf der Waidmänner. Wer dabei nicht fehlen darf: ein pelziger Stargast! Jener Bär, der beim Zusammenstoß mit einem Zug im Pongau sein Leben ließ, tingelt jetzt als Präparat der Salzburger Jägerschaft durchs Land.
Wenn die Salzburger Jägerschaft im Auftrag des Naturschutzes unterwegs ist, ist er nicht weit: der Schwarzacher Bär. Der stattliche Braunbär, der vergangenes Jahr auf der Bahnstrecke zwischen Schwarzach und Lend von einem Zug erfasst und dabei getötet wurde, hat in ausgestopfter Form seine neue Berufung gefunden. Die heimische Jägerschaft nutzt das Tier nämlich zu Schulungszwecken. Immer wieder darf der ausgestopfte Meister Petz aber auch ausrücken – zu Trachtenmode-Events, Messen oder Festen.
So auch an diesem Wochenende im Salzburger Freilichtmuseum: Beim erstmals stattfindenden „Fest der Jagd“ ist der bärige Geselle aber nur einer von vielen Programmpunkten. Im Laufe des zweitägigen Events können die Besucher im Freilichtmuseum der Jagd sowie den Jagdtraditionen, den heimischen Wildtieren und ihren Lebensräumen sowie den Aufgaben, die mit der Jagdausübung verbunden sind, begegnen. Neben einem Besuch der Tierpräparate stehen unter anderem auch Jagdhundevorführungen, simulierte Rehkitzrettung mit Drohnenübertragung, Gamsbart binden und Jagdhornblasen auf dem Programm.
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