Das Frauchen hat es leider nicht mehr geschafft, sich rechtzeitig aus ihrem brennenden Zuhause zu retten. Hündin „Luna“ hingegen hat überlebt, erholt sich im Tierheim von ihren seelischen Wunden. Nach dem Unglück braucht sie vor allem Zeit und Zuwendung.
Eine Zigarette soll schuld am schrecklichen Brand eines Hauses in Thalheim bei Wels gewesen sein, bei dem am Freitagvormittag eine 74-Jährige nur noch tot aus den Flammen geborgen werden konnte. Bei der Verstorbenen soll es sich um die Besitzerin des Gebäudes gehandelt haben – ihre dreijährige Hündin „Luna“ hat das Unglück körperlich unversehrt überstanden.
Hündin hatte Angst
„Wir wurden von der Polizei verständigt“, erzählt Georg Pold von der Linzer Animal Ambulance. „Bei unserem Eintreffen war die Hündin im Garten, ist ganz nahe bei einem der Nachbarn gestanden. Sie war mit der Situation völlig überfordert, hatte Angst“, so Pold weiter.
Zeit, um sich zu beruhigen
Der Tierschützer versuchte langsam, sich „Luna“ anzunähern. „Dann durfte sie erst einmal unser Auto ausgiebig beschnuppern. Nach rund 40 Minuten hatte sich die Hündin so weit beruhigt, dass wir sie in die Transportbox setzen konnten.“
Leckerlis als Belohnung
Leider seien alle umliegenden Tierheime voll gewesen, deshalb wurde „Luna“ ins rund 40 Kilometer entfernte Tierparadies Schabenreith nach Steinbach am Ziehberg gebracht. „Ich bin die Strecke aber nicht durchgefahren, habe ein paar Mal angehalten, um nach ihr zu sehen. Da gab es jedes Mal ein paar Leckerlis“, schildert Pold. Jetzt erholt sich die Samojedenhündin im Tierheim und soll bald an ein liebevolles Zuhause vermittelt werden.
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