Heute vor 80 Jahren griffen die Alliierten im Zuge des Zweiten Weltkriegs erstmals die Stadt Salzburg an. 250 Salzburger verloren damals ihr Leben. Nun zum Jahrestag wird an dieses einschneidende Ereignis gedacht.
Heute jährt sich zum 80. Mal der erste Bomben-Angriff auf die Stadt Salzburg im Rahmen des Zweiten Weltkrieges. An jenem 16. Oktober 1944 nahmen die Alliierten das Zentrum der Stadt unter Beschuss: 50 US-Bomber warfen 500 Bomben auf die Altstadt und die Stadtteile Nonntal, das Kaiviertel und Itzling ab. 250 Menschen verloren ihr Leben, etliche Gebäude, Wohnhäuser und Fabriken wurden zerstört. Selbst das Wahrzeichen der Stadt, der Dom, wurde von einer Bombe getroffen.
Der folgende Einsturz der Domkuppel galt seither als Symbol des Angriffs. Durch Zerstörungen beim heutigen Salzburg Museum gingen auch viele Kulturgüter verloren. Bis zum Kriegsende im Mai 1945 kam es zu 14 weiteren Luftangriffen auf Salzburg. Etwa 550 Menschen starben dabei und 15.000 wurden obdachlos.
Vortrag von Stadtarchivar
Anlässlich des Jahrestages wird Zeithistoriker und Stadtarchivar Johannes Hofinger heute, um 18 Uhr, einen Vortrag im Haus der Stadtgeschichte halten. Dabei werden auch neue Forschungsergebnisse zur NS-Zeit präsentiert.
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