Einsatz der anderen Art für einen Jäger in der steirischen Landeshauptstadt: Der Aufsichtsjäger musste in Andritz ausrücken, um ein Reh aus einer Gartentür zu befreien.
Aufmerksame Anrainer erkannten am Montag die etwas verzwickte Situation, in die sich ein Reh gebracht hatte. Das Wildtier wollte im Grazer Bezirk Andritz offenbar durch ein Gartentor schlüpfen, blieb dabei aber hängen und steckte letztlich fest. Die Nachbarn verständigten sofort den zuständigen Aufsichtsjäger Matthias Kohlbacher. Dieser war rasch zur Stelle und befreite letztlich das Tier fachkundig aus seiner misslichen Lage. Er stellte dabei fest, dass es sich um ein erst im heurigen Frühjahr geborenes Jungtier handelte.
Zwischenfälle enden oft in Martyrien für Tiere
„Zäune, Gittertore, achtlos liegengelassene Drähte oder Schnüre und im Sommer sehr häufig Swimmingpools sind für Wildtiere sehr gefährlich und enden oft in wahren Martyrien für die betroffenen Tiere. Zum Glück hat im aktuellen Fall alles sehr gut funktioniert“, sagt Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof-Saurau. „Mein besonderer Dank gilt sowohl den aufmerksamen Anrainern als auch unseren Jägerinnen und Jägern, die immer die richtigen Ansprechpartner sind, wenn es um Wildtiere geht.“
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