Da steckt Arbeit drin: Mehr als 1500 Videospiele hat Steam-Kurator „Woke Content Detector“ auf ihre vermeintlich übertriebene politische Korrektheit geprüft – und die meisten fallen bei ihm durch. Aber warum steigert sich der User so in das Thema hinein? Und nutzen Spielefirmen, wie einst Hollywood, die Beliebtheit ihrer Produkte wirklich, um eine Agenda voranzutreiben? Krone+ analysiert.
„Counter-Strike 2“? Geht gar nicht, da kann man jetzt auch als Frau spielen. „The Elder Scrolls Online“? Enthält „subtile Pro-LGBTQ-Botschaften“, also auch kein gutes Spiel. „Baldur‘s Gate 3“ sollte man meiden, weil es im Rollenspielhit optional homosexuelle Romanzen gibt, in „Witcher 3“ können die KI-Männlein mit ihrer Homosexualität auch nicht hinter dem Berg halten. Und Finger weg von „Until Dawn“ – da gibt es doch tatsächlich ein Pixelpärchen, das nicht der gleichen Ethnie angehört. Willkommen in der Welt des politisierten Gamings, wo Kulturkriege ausgefochten und Unterhaltungsprodukte von Missionaren ihrer Weltanschauung in ideologische Schubladen gesteckt werden. Krone+ zeigt im virtuellen Lokalaugenschein, wo sich in der Gaming-Welt Abgründe auftun – und dass die Argumentation der verfeindeten Lager beim Thema „Political Correctness“ nicht immer konsistent ist.
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