Drama um New Yorker
23 Jahre unschuldig in Haft: Herzinfarkt nach Freilassung
Ranta war 1991 zu 37 Jahren Haft verurteilt worden, weil er nach Überzeugung des Gerichts bei einem missglückten Raubüberfall einen jüdischen Rabbi getötet hatte. Der heute 58-Jährige hatte die Tat stets bestritten. Aber erst nach 23 Jahren im Gefängnis kam er am Donnerstag auf freien Fuß.
Eine interne Untersuchung hatte nach Angaben des Bezirksstaatsanwalts von Brooklyn Beweismittel erbracht, die zur Zeit des Prozesses nicht berücksichtigt worden waren. Rantas Verurteilung entbehre deshalb jeder Grundlage, hieß es.
Ranta "überwältigt"
Nach seiner von einem Richter angeordneten Freilassung hatte Ranta gesagt, er sei "überwältigt". Von Anfang an habe er beteuert, dass er nichts mit dem Fall zu tun habe. Nach Informationen der "New York Times" kam der mutmaßliche wahre Mörder bereits im Jahr 1990 wenige Monate nach dem Überfall auf den Rabbi ums Leben - bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei.
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