Nach Austria Lustenau bekommt nun SW Bregenz sein Herbstzeugnis von der „Krone“. Das kann nur positiv ausfallen – immerhin wurde Herafs Superherbst der vergangenen Saison sogar noch übertroffen.
Tor: Mit Franco Flückiger steht ein starker, erfahrener und großer Mann im Bregenzer Tor. Der als Kapitän viel Ruhe ausstrahlt und Rückhalt gibt – lautstark, wenn es sein muss.
Note: Sehr gut
Verteidigung: Mit Innenverteidiger Adriel stellt SW den torgefährlichsten Abwehrspieler der Liga. In der Defensive stimmt die Abstimmung in der Bregenzer Kette aber nicht immer. Trotzdem kassierte man nur zehn Gegentore, das ist viertbester Wert der Liga.
Note: Befriedigend
Mittelfeld: Vom Mittelfeld hängt in Bregenz viel ab. Der Trainer fordert schnelles Umschalten, kluge Pässe. Außerdem viel Laufarbeit gegen den Ball. Das alles kann die Schaltstelle meist liefern, auch wenn zuletzt mit Djawal Kaiba ein wichtiger Steuerkreis fehlte.
Note: Gut
Angriff: Bregenz hat eine der gefährlichsten Offensivabteilungen der Liga. Mittlerweile sogar überbesetzt. Anteo Fetahu und Renan sind wieder fit, Vucenovic und Monsberger sowie der blitzschnelle Flügel Jan Stefanon vervollständigen das brandheiße Quintett.
Note: Sehr Gut
Trainer: Regi van Acker hat es geschafft, den Höhenflug der vergangenen Saison sogar noch um einen Punkt zu toppen. Der Belgier schafft es, „das Beste aus jedem einzelnen herauszuholen“, wie es zuletzt Stürmer Fetahu formulierte. Van Acker spielt zwar in der Defensive ganz ähnlich wie Heraf, die Offensive hat sich allerdings positiv verändert.
Note: Sehr gut
Gesamteindruck: Bregenz kann im Moment immer nachlegen. Kein anderer Verein hat so eine starke Ersatzbank. Trainer Van Acker dirigiert seinen hochwertigen Kader geschickt. Die schwarz-weiße Formkurve zeigt aufwärts.
Note: Sehr gut
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