Bis zu 5.000 € fällig
Russland: Hohe Strafen für Fluchen in den Medien
Bis zu 200.000 Rubel Strafe sind möglich, sollten das Oberhaus des Parlaments und Präsident Wladimir Putin in den nächsten Tagen ebenfalls zustimmen. Offiziell heißt es, mit dem Gesetz solle die Öffentlichkeit vor dem "unmoralischen Informationssystem" schützen, berichtet die "Welt". Tatsächlich könnte es sich aber um einen weiteren Schachzug handeln, um die regierungskritischen Medien des Landes mundtot zu machen.
Schließlich gebe es keine Liste der verbotenen Schimpfwörter, heißt es - die Behörden könnten also nach Gutdünken Strafen verteilen und vor allem kleine Medien und unabhängige Journalisten so lange zur Kasse bitten, bis diese ihre Tätigkeit aufgeben müssen. Der Ermessungsspielraum sei aufgrund der Eigenheiten der russischen Sprache groß, so die "Welt". Man könne zum Beispiel "Ziege" zwar als Schimpfwort gebrauchen, gleichzeitig stehe es aber auch für jemanden, der listig vorgeht - was man als Kompliment sehen kann.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.