Spektakulärer Unfall am späten Donnerstagnachmittag im Tiroler Zillertal: Ein mutmaßlicher Alkolenker (67) geriet mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn und krachte gegen die Leitschiene sowie einen Lärmschutzwall. Letztlich überschlug sich der Wagen. Andere Pkw-Lenker konnten Kollisionen durch gefährliche Ausweichmanöver verhindern.
Ereignet hat sich der Unfall gegen 16.30 Uhr im Gemeindegebiet von Stumm. Der 67-Jährige war mit seinem Pkw auf der Zillertalstraße (B169) taleinwärts unterwegs, als er offenbar plötzlich die Kontrolle verloren hat.
Auf Gegenfahrbahn geraten
„Laut Aussagen eines entgegenkommenden deutschen Autolenkers geriet der Österreicher auf die Gegenfahrbahn“, so die Polizei. Nur durch ein Ausweichmanöver auf das Straßenbankett habe der 47-jährige Deutsche einen Frontal-Crash verhindern können.
Der Wagen des 67-Jährigen krachte indes zunächst gegen die Leitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde er quer über die Fahrbahn geschleudert, ehe das Fahrzeug gegen einen Lärmschutzwall aus Erde prallte, sich überschlug und letztlich auf dem Dach liegend zum Stillstand kam.
Ein durchgeführter Alkoholvortest brachte ein positives Ergebnis.
Die Polizei
Weiterer Lenker konnte ausweichen
„Ein hinter dem 47-jährigen Deutschen ebenfalls talauswärts fahrender Autolenker hatte durch Beschleunigen und Ausweichen einen Zusammenstoß mit dem unkontrolliert entgegenkommenden Unfallwagen verhindern können“, so die Ermittler weiter.
Verletzter mit Rettung ins Spital
Der 67-jährige Einheimische erlitt beim Unfall erhebliche Verletzungen. Nach der Erstversorgung wurde er mit der Rettung ins Krankenhaus Schwaz eingeliefert. „Ein durchgeführter Alkoholvortest brachte ein positives Ergebnis“, hieß es. Die Höhe des entstandenen Sachschadens könne noch nicht beziffert werden. Entsprechende Anzeigen folgen.
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