Straßenverkehr

Lenker achten zu wenig auf Sicherheit von Kindern

Vorarlberg
01.10.2024 14:45
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

2023 wurden im Ländle 47 Kinder, die zu Fuß unterwegs waren, im Straßenverkehr verletzt. Ein Viertel der kleinen Unfallopfer wurde noch dazu auf dem Schutzweg angefahren. 

Nach wie vor gibt es in Vorarlberg Aufholbedarf, was die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr betrifft. 47 Kinder verunglückten im Vorjahr als Passanten, davon wurden vier schwer verletzt. Dabei sind Kinder vom „Vertrauensgrundsatz“ ausgenommen. Was unter anderem bedeutet: Sobald ersichtlich ist, dass ein Kind die Straße überqueren möchte, dann muss das auch dort ermöglicht werden, wo es keinen Schutzweg gibt – diese Regelung ist allerdings vielen Lenkern unbekannt.

Ebenfalls alarmierend: Jedes vierte verunglückte Kind wurde am Schutzweg angefahren – also dort, wo es offensichtlich sein sollte, wer Vorrang hat. Auch in diesem Fall ist die Straßenverkehrsordnung eigentlich sehr deutlich: Ein Fahrzeug darf sich einem Schutzweg „nur mit einer solchen Geschwindigkeit nähern, dass das Fahrzeug vor dem Schutzweg anhalten kann“. Daran scheinen sich aber nicht alle Autofahrer zu halten.

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