Die ÖVP hat den ersten Platz verloren und ein Rekordminus von 11 Prozentpunkten geschrieben. Dennoch ist sie die Spielmacherin im beginnenden Koalitionspoker. Sie ist in vier von fünf theoretisch möglichen Koalitionen dabei. Einfach wird es aber nicht. Die türkise Hoffnung, dass SPÖ-Chef Andreas Babler gehen muss, dürfte sich nicht erfüllen.
Die ÖVP will aus der Position des Zweiten das Kanzleramt halten. Die Chancen dafür stehen gut, denn FPÖ-Chef Herbert Kickl wird sich schwertun, einen Koalitionspartner zu finden. Alle schließen ziemlich glaubwürdig eine Zusammenarbeit mit ihm aus. Eine blau-türkise oder türkis-blaue Koalition mit Kickl ist aus heutiger Sicht undenkbar. Für eine solche Konstellation müsste entweder Kickl oder Nehammer gehen. Beides ist nicht in Sicht.
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