Groß investiert wird in den nächsten fünf Jahren in den Standort des Jagdkommandos in Wiener Neustadt. Die Flugfeldkaserne soll nach der Modernisierung alle Stückerln spielen.
Ob an Land, aus der Luft oder zu Wasser – die Soldaten des Jagdkommandos bewältigen die gefährlichsten Einsätze des Bundesheers. Sie bilden die Elite-Einheit der heimischen Landesverteidigung.
Pläne vorgestellt
Jetzt soll die Top-Truppe, die in Wiener Neustadt stationiert ist, auch eine adäquate Unterkunft erhalten. Die Flugfeldkaserne in der zweitgrößten Stadt des Landes wird in großem Stil aus- und umgebaut. Die Pläne für dafür wurden von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Stadtchef Klaus Schneeberger präsentiert.
Klimafreundlich und autark
350 Millionen Euro fließen ab dem kommenden Jahr in das Kasernen-Areal. Wo es möglich ist, werden bestehende Gebäude saniert, es sind allerdings auch Neubauten mit einer Fläche von mehr als 63.000 Quadratmetern vorgesehen. Die Investitionen umfassen die Erneuerung der Informationstechnologie vor Ort bis hin zur klimafreundlichen Beheizung über Geothermie. Für energietechnische Autarkie des Jagdkommandos sorgt künftig Photovoltaik, auch ein eigener Brunnen wird Unabhängigkeit gewährleisten. Alte Betonflächen werden entsiegelt.
Fertigstellung 2030
„Die Modernisierung der Flugfeldkaserne ist ein Schlüsselprojekt, sie ist ein bedeutender Schritt in Richtung zukunftssichere Infrastruktur für unsere Landesverteidigung“ betonte Ministerin Tanner. Abgeschlossen sollen die Arbeiten bis 2030 werden.
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