Noch immer gibt es in Bezug auf das Trinkwasser in Klagenfurt keine Entwarnung, denn nach wie vor sind Verantwortliche auf der Suche nach der Ursache. Auch in der Gemeinde Magdalensberg sei eine Ortschaft betroffen.
Rar ist derzeit das Angebot an Wasser in Klagenfurts Supermärkten. Denn nach wie vor kann nicht Entwarnung gegeben werden. Am Freitag wurden, wie berichtet, bei sieben Messpunkten in der Landeshauptstadt Grenzwertüberschreitungen festgestellt. Für mehr als 100.000 Bewohner bedeutet das, dass das Wasser mindestens drei Minuten lang abgekocht werden muss.
Leitungsnetz verunreinigt
Die Ursache steht noch immer nicht fest. Auch kann keine Entwarnung gegeben werden. „Es wurde rasch reagiert. Wasser ist ein hochsensibles Thema!“, betont Bürgermeister Christian Scheider. Laut Stadtwerke-Vorstand Erwin Smole seien Hochbehälter und Quellen sauber, die Verunreinigung befindet sich im Leitungsnetz. „Die genaue Ursache ist aber nach wie vor unklar.“ Jetzt sollen sämtliche Leitungen durch gespült werden.
Bakterien wurden laut Stadtwerke nun auch in der Gemeinde Magdalensberg gefunden – in der Ortschaft Deinsdorf.
Stadt bestellt weitere Paletten an Wasser nach
Die Stadt hat auf die große Wassernachfrage reagiert und gibt jetzt auch Wasser am Messeparkplatz aus. Weitere Paletten wurden bestellt, heißt es. Vor allem für Schulen, Organisationen und Vereine soll dort Wasser ausgegeben werden. Der Andrang war bereits kurz nach Bekanntgabe groß. Entwarnung kann laut Stadt frühestens am Donnerstag gegeben werden.
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