Skurriles Verbrechen
USA: Ex-Häftling schleicht sich in Gefängnisse ein
Matagrano schaffte es mit gefälschten Ausweisen, in Gefängnisse wie etwa Rikers Island oder das Manhattan Detention Center hineingelassen zu werden. Er zeigte beim Eingang eine goldene Marke her und erklärte, dass er von der Innenrevision komme. Problemlos konnte der 36-Jährige passieren.
Der Ex-Häftling kam immer zur selben Zeit "auf Besuch". Er mischte sich gegen 15.30 Uhr unter die Sträflinge und blieb meist bis 23 Uhr in deren Gemeinschaftsräumen. Überwachungsvideos zeigen Matagrano, wie er Zigaretten an die Häftlinge verteilt und wie sie gemeinsam rauchen. Bei einer seiner Visiten hinter Gittern dürfte der 36-Jährige auf dem Heimweg dann auch noch ein Radio mitgehen haben lassen, wie ihm die Anklage – zusätzlich zu dem unbefugten Eindringen in die Gefängnisse unter Vorspiegelung falscher Tatsachen – vorwirft.
Matagrano ist kein unbeschriebenes Blatt - Motiv unklar
Warum Matagranos Sehnsucht nach den Haftanstalten so groß ist, ist derzeit noch unklar. Allerdings wurde er in der Vergangenheit schon bei einer ähnlich gearteten Aktion erwischt. Damals wollte er sich als Mitarbeiter des Bildungsministeriums Zutritt zu Schulen verschaffen. Im Jahr 2004 wurde er dann im Zusammenhang mit diesem Fall wegen Diebstahls verurteilt.
Und auch sonst kann Matagrano ein umfangreiches Strafregister aufweisen, es reicht von Sodomie bis hin zu sexuellem Missbrauch. Außerdem wird er im Register für Sexualstraftäter geführt.
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