Das Jahrhunderthochwasser hat Österreich in nur einer Woche tiefgreifend verändert. Kleine Bäche wurden zu reißenden Strömen, Flüsse zu zerstörerischen Fluten. Tausende Häuser standen unter Wasser. Ortschaften mussten evakuiert werden. Ein ganzes Bundesland wurde zum Katastrophengebiet erklärt.
Jetzt, wo das Wasser zurückgeht, wird das Ausmaß der enormen Zerstörung sichtbar: Tausende haben alles verloren – fünf Menschen sogar ihr Leben. Die Folgen der Flut werden uns lange beschäftigen. Das Wasser mag zwar verschwunden sein, doch Not und Trauma bleiben.
Aber da ist auch Hoffnung! Denn mit den steigenden Pegeln wurde auch die „Stimme Österreichs“ lauter – es ist Ihre Stimme, liebe Leserinnen und Leser, eine Stimme der Mitmenschlichkeit, der Hilfsbereitschaft und des Zusammenhalts. Das Versprechen, dass Österreich ein kleines, aber starkes Land ist – gerade in Krisenzeiten. Tausende Helfer schlichteten Sandsäcke vor der Flut und schaufeln Schlamm danach. Obdachlose Menschen erhielten Obdach. Sich fremde Menschen spendeten einander Trost und Zuversicht.
Wenn zuvor noch die Rede davon war, dass unser Land gespalten sei, dann haben wir jetzt auch gesehen: Unser Zusammenhalt ist stärker. Und diese Erfahrung stimmt zuversichtlich.
Geschätzte „Krone“-Familie, der aktuellen Printausgabe liegt ein Zahlschein bei. Dankbar für jede Spende und von der Überzeugung getragen: Geeint und gemeinsam kann ein Wiederaufbau nach der Jahrhundertflut gelingen!
Dr. Christoph Dichand, „Krone“-Herausgeber
Klaus Schwertner, Caritas-Direktor
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