Die Budgetverhandlungen sind in der „heißen Phase“, die Regierung sucht zwei Milliarden Euro an Sparpotenzial – und die heimischen Pensionisten fürchten, erneut „zum Handkuss zu kommen“. Die bange Frage lautet: Werden die Ruhestandsbezüge zu Jahreswechsel erneut nicht alle in vollem Ausmaß an die Inflation angepasst? Die Folge wäre ein weiterer Kaufkraftverlust.
Dabei tragen die Pensionisten bereits heuer viel zur Sanierung des öffentlichen Haushalts bei, denn: Im Jänner gab es nur für Renten bis zu 2500 Euro brutto die volle Anpassung an die Teuerung im Ausmaß von 2,7 Prozent. Alle darüber erhielten pauschal 67,50 Euro. Im Durchschnitt entsprach das einer Gesamterhöhung von lediglich 2,25 Prozent.
„Kalte Progression“ kommt Pensionisten ebenfalls teuer
Ein zweiter Umstand kommt dazu: Die Regierung hat die Steuerstufen (Stichwort: „Abschaffung der kalten Progression“) zu Jahreswechsel nicht in vollem Ausmaß um den Inflationswert von in diesem Fall 2,6 Prozent angehoben, sondern nur um 1,73 Prozent, also zwei Drittel davon.
Der Wiener Unternehmer Bernhard Angeler, der das Online-Portal rechner.at betreibt, hat für die „Krone“ ermittelt, was das je nach Rentenhöhe tatsächlich bedeutet.
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