Als Scheich Abdullah
Sowjetsoldat lebte 33 Jahre lang in Afghanistan
Gefunden wurde der Panzergrenadier dank der Arbeit des Komitees für Angelegenheiten der Kämpfer-Internationalisten, das seit 21 Jahren nach Sowjetsoldaten, die im Afghanistan-Krieg verschollen sind, sucht.
Demnach war Bachretdin Chakimow im September 1980, neun Monate nach dem Einmarsch der Sowjettruppen in Afghanistan, bei einem Gefecht bei Herat schwer verletzt und von Einheimischen gesund gepflegt worden. Mittlerweile lebt er als Scheich Abdullah und verdient mit Kräutertherapie sein Brot.
Mann spricht kaum noch Russisch
Der Mann spreche kaum noch Russisch, hieß es in einem Bericht der Agentur Ria Nowosti. Er habe aber seinen korrekten Geburtsort - Samarkand im heutigen Usbekistan - und die Namen seiner Angehörigen genannt. Zudem identifizierte der Mann zwei andere vermisste Sowjetsoldaten auf Fotos. Die beiden Männer sollen am Leben sein und sich ebenfalls in Afghanistan niedergelassen haben.
270 Sowjetsoldaten gelten noch als verschollen
Während der zehnjährigen Besetzung Afghanistans waren etwa 15.000 sowjetische Soldaten getötet worden, 270 sind noch verschollen. 1989 hatten sich die Sowjettruppen geschlagen zurückgezogen. Das seit März 1992 bestehende Komitee für Angelegenheiten der Kämpfer-Internationalisten hat seit seiner Gründung 29 vermisste Sowjetsoldaten in Afghanistan gefunden. 22 der Gefundenen kehrten heim, die übrigen sind in der neuen Heimat geblieben.
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