Die Literaturverfilmung „Shogun“ hat bei den diesjährigen Emmy Awards in Los Angeles einen Rekord gebrochen. Die Buchadaption gewann 18 Preise – mehr hat es in einem einzigen Jahrgang noch nie für eine Serie gegeben.
„Shogun“ erhielt unter anderem die Auszeichnung als beste Dramaserie und für Hiroyuki Sanada und Anna Sawai als beste Darsteller in einer Dramaserie. Mit den Emmys werden die besten Serien, Shows und Fernsehfilme im US-Fernsehen und Streaming ausgezeichnet.
Historienserie
Neben den Comedy- und Dramakategorien gibt es unter anderem Preise für Miniserien, Fernsehfilme und im Show-Bereich. Die Historienverfilmung „Shogun“ erzählt von den Erlebnissen eines britischen Navigators, der im 17. Jahrhundert nach Japan kommt und dort zum Samurai wird.
Die dreistündige Verleihung aus dem Peacock Theater in Los Angeles wirkte über weite Strecken routiniert und eher langatmig. Vor allem das Ende der Show hat dann aber doch die versammelte Hollywood-Prominenz überrascht.
Vegas-Serie „Hacks“ ausgezeichnet
Als letzter Preis des Abends ging der Emmy für die beste Comedyserie nicht an den Topfavoriten „The Bear: King of the Kitchen“, sondern an die Vegas-Serie „Hacks“.
Bilder vom roten Teppich:
Die Mischung aus Drama und Showbiz-Satire handelt von einer alternden Standup-Komikerin (gespielt von Jean Smart), deren Dauershow eingestellt wird und die mit einer jüngeren Autorin um ein Comeback kämpft. Smart erhielt für ihre Rolle wie auch schon bei den beiden Preisverleihungen zuvor den Emmy als beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie. „Ich weiß das wirklich zu schätzen, denn normalerweise kriege ich nicht genug Aufmerksamkeit“, sagte Smart beim Entgegennehmen ihres Preises unter großem Gelächter des Publikums.
Die Restaurantserie „The Bear: King of the Kitchen“ erhielt dagegen unter anderem Preise in den Kategorien bester Hauptdarsteller für Jeremy Allen White und für die besten Nebenrollen von Ebon Moss-Bachrach und Liza Colón-Zayas. Insgesamt kam „The Bear“ auf elf Auszeichnungen, „Hacks“ auf drei.

Sechs Emmys für „Rentierbaby“
Bei den Miniserien war „Rentierbaby“ der große Sieger und gewann neben dem Hauptpreis fünf weitere Emmys. Die vom schottischen Comedian Richard Gadd entwickelte siebenteilige Reihe mit dem Originaltitel „Baby Reindeer“ erzählt mit schwarzem Humor von einem Mann, der von einer Stalkerin verfolgt wird.
Die Geschichte soll auf wahren Begebenheiten aus dem Leben Gadds beruhen. Er spielt auch die Hauptrolle und schrieb das Drehbuch, für das er ebenfalls einen Emmy bekam. Gadds und Schauspielerin Jessica Gunning erhielten zudem Preise für ihre darstellerischen Leistungen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.