Höchste Ehren vom Bundespräsidenten gab es jetzt für einen Feuerwehrmann, der einem Kameraden zu Hilfe geeilt ist. Ohne dessen Einsatz hätte der Kollege wohl nicht überlebt.
Robert Csukovits weiß, was im Ernstfall zu tun ist. Der 60-Jährige ist Kommandant der Feuerwehr Wulkaprodersdorf, Abschnittsbrandinspektor und Notfallsanitäter. Vor fast genau zwei Jahren ist er beim Feuerwehrfest im Heimatort zu Hilfe gerufen worden, als der ehemalige stellvertretende Kommandant, Oberbrandinspektor Anton Szuppin, einen Zusammenbruch erlitten hatte.
Mann reagierte schnell
Dank seiner Erfahrung ahnte Csukovits, dass es sich nicht um einen „harmlosen“ Kollaps gehandelt hat. Mithilfe der First-Responder-Ausrüstung samt Defi setzte er die richtigen Schritte und machte auch ein EKG. Nach der lebenswichtigen Erstversorgung wurde der Patient ins Spital Wiener Neustadt eingeliefert. Die Ärzte diagnostizierten einen Herzinfarkt. Szuppin wurde ins Wiener AKH verlegt, eine Not-OP musste durchgeführt werden.
Es ging um Minuten. Gleich zu Beginn hatten die Helfer entscheidende Maßnahmen gesetzt.
AKH-Mediziner
Goldenes Verdienstzeichen übergeben
Szuppin hat überlebt. Der Kamerad ist seinem Retter für immer dankbar. Seine Botschaft der Menschlichkeit drang bis zu Bundespräsident Alexander Van der Bellen durch. Der erste Mann im Staat verlieh Csukovits das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich.
Übergeben wurde die Auszeichnung nach der Messe zum 135-Jahre-Jubiläum der Feuerwehr Wulkaprodersdorf. „Ich empfinde große Ehrfurcht und Dankbarkeit“, sagte Csukovits. Bürgermeister Friedrich Zarits, Vize Rene Pint, Nationalrat Christoph Zarits und Brandrat Günter Prünner gratulierten.
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