Mit einem perfiden Trick versuchte ein aus Brasilien einfliegender Venezolaner an den wachsamen Augen der Schwechater Grenzpolizisten vorbeizukommen. Der Drogenkurier aus Südamerika wollte sich in seinem mitgebrachten Rollstuhl vom entsprechenden Servicepersonal des Wiener Flughafens einschleusen lassen. Doch da hatten ihn die ebenso routinierten wie erfahrenen Fahnder schon im Visier ...
Die Polizisten am Flughafen in Schwechat ließen sich auch durch Unterlagen über angeblich in Österreich geplante Untersuchungen und Behandlungen nicht täuschen.
Vierbeinige Kommissare stoppten Dealer
Freilich nahmen sie auch die Hilfe zweier Partner mit der feuchten Schnauze in Anspruch. Und diese schlugen sofort an: Sowohl „Utz“ von der Flughafen-Zollstelle als auch Polizeidiensthund „Pitt vom Taffatal“ (siehe Foto oben) zeigten bellend eindeutige Anzeichen auf ein Suchtmittelversteck an. Bingo!
Denn der 39-Jährige hatte in der Rückenlehne seines Rollstuhls 14 Kilogramm Kokain höchster Qualität entdeckt.
Drogen in Wert von 1,5 Millionen Euro
Der Straßenverkaufswert des Gifts beträgt 1,5 Millionen Euro. Der Schmuggler war übrigens nicht auf mechanisierte Gehhilfe angewiesen und hatte diese rein zur Tarnung für seine schmutzigen Geschäfte eingesetzt. Der Südamerikaner wurde in die Justizanstalt Korneuburg (NÖ) eingeliefert.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.