Bei Australien-Wahl
Assange hofft auf Mandat als Ticket in die Freiheit
Der 41-jährige Australier hatte Ende Jänner im Kurznachrichtendienst Twitter bekannt gegeben, dass er für den australischen Senat kandidieren werde. Die Wahlen sind für den 14. September angesetzt. In Australien laufen derzeit die Vorbereitungen zur Gründung einer WikiLeaks-Partei.
Seit Juni 2012 in Botschaft verschanzt
Assange hält sich seit Juni in der ecuadorianischen Botschaft auf, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Dort werden ihm Sexualdelikte zur Last gelegt. Der Australier befürchtet zudem, in die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm wegen der Veröffentlichung vertraulicher US-Dokumente der Prozess gemacht werden könnte.
Ecuador hat Assange politisches Asyl zugesichert. Am Sonntag mahnte der wiedergewählte Präsident Ecuadors, Rafael Correa, zu einer schnellen Lösung in der Causa und bekräftigte die Forderung seiner Regierung, Assange entweder einen Passierschein zu gewähren oder eine Anhörung durch einen schwedischen Richter in London zuzulassen.
Die britischen Behörden haben jedoch angekündigt, den Australier festzunehmen und nach Schweden auszuliefern, wenn er das Botschaftsgelände verlässt. Assange sagte laut "The Conversation", die Vorwürfe der Schweden gegen ihn fielen in sich zusammen.
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