Wende im Fall jenes Lehrers der Mittelschule Gratwein, der im Mai wegen Pädophilie-Vorwürfen suspendiert wurde: Die Staatsanwaltschaft hat alle Ermittlungen eingestellt! Er kann wohl bald wieder in die Klassen zurück.
Die Vorwürfe schlugen im Mai hohe Wellen weit über Gratwein-Straßengel hinaus: Laut einer anonymen Anzeige habe ein Minderjähriger mit einem Mitschüler homosexuelle Praktiken ausgeübt und dabei angefertigtes Bildmaterial an eine WhatsApp-Gruppe geschickt. Ein Pädagoge soll über die kinderpornografischen Darstellungen zumindest Bescheid gewusst haben, es wurde sogar gemutmaßt, dass er die Schüler dazu angestiftet haben könnte.
Der Lehrer wurde von der Bildungsdirektion suspendiert, die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf – und stellte diese nun ein, wie Sprecher Christian Kroschl der „Krone“ bestätigt. Von den Vorwürfen gegen den Pädagogen sei nichts übrig geblieben! Das Foto hätten die Burschen ohne Anstiftung angefertigt und an andere Jugendliche geschickt, es wurde nicht auf dem Handy des Lehrers gefunden.
Aus Sicht der Staatsanwaltschaft kann der Mann schon am Montag wieder in die Klasse zurück, um zu unterrichten.
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