Die Tricks werden immer dreister: Ein Mann wollte sein Auto im Internet verkaufen und sollte für Transport, Zoll und Versicherung in Vorleistung gehen. Gutgläubig folgte der 21-jährige Tennengauer den Anweisungen einer Frau und wurde prompt zum Betrugsopfer.
„Es ist unfassbar, welche Maschen sich die Betrüger einfallen lassen“, lässt die Polizeidirektion Salzburg ausrichten. Was ist passiert? Ein 21-jähriger Tennengauer wurde Opfer eines schweren Betruges. Der Mann wollte Ende August seinen Pkw übers Internet verkaufen. Eine unbekannte Frau sagte zu. Der vereinbarte Kaufpreis: 8.000 Euro.
Was harmlos klingt, wurde schnell zur dreisten Betrugsmasche. Denn die Frau forderte den jungen Mann auf, den Transport nach Deutschland mit einem bestimmten Speditionsunternehmen durchführen zu lassen und dafür die Kosten vorab zu tragen – letztlich mit Versprechen, seine Vorauszahlung inklusive des Verkaufspreises als Gesamtüberweisung zurückzubekommen.
Somit überwies der Tennengauer 11.000 Euro, im guten Glauben, dass damit Transport, Zoll und Versicherung abgedeckt seien. Am 3. September folgte die ernüchternde Erkenntnis, dass er abgezockt wurde. Denn auf Nachfrage bei der besagten Spedition, wurde ihm mitgeteilt, dass besagte E-Mail-Adressen nicht existierten. Der Mann erstattete Anzeige. Die Polizei ermittelt nun.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.