Staunen in Japan
Goldgeschenk für von Tsunami verwüstete Stadt
Wegen des Gewichts habe er angenommen, in dem Paket ohne Absender befänden sich Bücher, sagte Kunio Sunow am Samstag. "Ich war fassungslos, weil darin zwei Barren mit 24 Karat waren." Das Paket sei in Nagano nordwestlich von Tokio abgeschickt worden, eine Nachricht sei nicht beigefügt worden. "Es ist großartig zu wissen, dass wir nicht vergessen wurden", sagte Sunow.
Auch zwei weitere Organisationen beschenkt
Wofür er das unerwartete Geschenk einsetzen wolle, wisse er noch nicht. Sunow ist übrigens nicht der einzige, der sich freuen kann: Japanischen Medien zufolge erhielten auch eine NGO für den Wiederaufbau sowie eine weitere Organisation Goldgeschenke.
Über 3.000 Todesofer alleine in Ishinomaki
Ishinomaki liegt rund 350 Kilometer nordöstlich von Tokio. Die Stadt wurde von dem Erdbeben der Stärke 9 und dem anschließenden Tsunami am 11. März 2011 verwüstet. Landesweit kamen bei der Katastrophe rund 19.000 Menschen ums Leben, davon alleine in Ishinomaki mehr als 3.000. Die Naturkatastrophe löste im Kraftwerk Fukushima zugleich den schwersten Atomunfall seit dem Unglück von Tschernobyl im Jahr 1986 aus.
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