Es war zwar nur ein Dreiecksständer mit dem Wahlplakat der Bierpartei in Oberösterreich. Aber der ist schon wieder weg. Denn der mehr oder weniger kreative Slogan hatte offenbar Markenrechte verletzt und einen Anwaltsbrief der Touristiker ins Haus flattern lassen. „Das war keine Absicht“, so Dominik Wlazny.
Aus Oberösterreich wurde „Obierösterreich“ und das darf Dominik Wlazny, Spitzenkandidat der Bierpartei nicht machen. Zumindest ist das die Rechtsmeinung Oberösterreich Tourismus GmbH. Die hat nämlich die Markenrechte und nach der Vorstellung des Slogans der Bierpartei mit einer Klage gedroht.
Sparen war angesagt
Das Plakat, es gab es übrigens nur einmal auf einem Dreiecksständer – mehr kann und will sich die Bierpartei pro Bundesland nicht leisten und außerdem „die Landschaft nicht vollpflastern“ –, ist schon wieder Geschichte. Im Podcast der „Kleinen Zeitung“ meinte Dominik Wlazny: „Wir haben aus Oberösterreich OBierösterreich gemacht und haben die Markenrechte der Oberösterreich Tourismus GmbH verletzt. Tut mir leid, das war keine Absicht, wir wollten niemandem zu nahe treten.“
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