Für Wahlkämpfe gelten in Vorarlberg neuerdings strikte Regeln, neben einer Kostenobergrenze ist unter anderem auch das Plakatieren von Wahlwerbung streng reglementiert. Ausgerechnet die „Transparenzpartei“ NEOS hat nun dagegen verstoßen.
In Vorarlberg dürfen Wahlplakate für die Nationalratswahl erst vier Wochen vor dem Wahltermin aufgehängt werden. Da der Urnengang bekanntlich am 29. September über die Bühne geht, wäre der Stichtag also der kommende Sonntag.
Mit den Grundrechnungsarten scheint man bei NEOS aber offensichtlich nicht sonderlich vertraut zu sein, denn die Pinken haben im Bregenzerwald bereits rund 30 Plakate aufgestellt. Dem nicht genug, ließ sich Johannes Gasser, seines Zeichens Spitzenkandidat der Vorarlberger NEOS für die Nationalratswahl, vor einem der Plakate ablichten – und postete die Fotos für alle ersichtlich auf den Sozialen Medien.
„Das war ein Fehler“, zeigt sich der Pinke nun reumütig, man habe sich schlicht und einfach im Datum geirrt. Die Plakate sind zwischenzeitlich alle entfernt worden – und bei der Bezirkshauptmannschaft Bregenz haben sich die Frühstarter auch gleich selbst angezeigt.
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