Das ISTA in Klosterneuburg soll durch Forscherin Ilaria Caiazzo bald zum führenden Zentrum für Astronomie in Europa werden. Die Astrophysikerin hat bereits atemberaubende Entdeckungen gemacht.
Von weißen Zwergen bis hin zum Stern mit den zwei Gesichtern: Ilaria Caiazzo kennt viele von ihnen und hat einige davon selbst aufgespürt. Die Astrophysikerin ist für ihre atemberaubenden Entdeckungen bekannt. Ganz nebenbei ist sie auch noch Ritterin des italienischen Verdienstordens und Filmproduzentin – denn Caiazzo schreibt leidenschaftlich gerne Drehbücher.
Am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg nimmt sie ab sofort gemeinsam mit ihrer Forschungsgruppe das Leben und Nachleben von Sternen ins Visier.
Wir arbeiten daran, das ISTA zu einem Zentrum für Astronomie in Europa zu machen, ein Zentrum mit hoher Anziehungskraft.
Ilaria Caiazzo, Astrophysikerin am ISTA
„Die Astronomie ist eine seltsame Art von Wissenschaft, die sich stark auf Beobachtungen stützt. Dann versuchen wir das Gesehene zu verstehen. Es fühlt sich an wie Detektivarbeit: Man sammelt wertvolle Beweise, ohne dabei den Tatort durcheinanderzubringen“, so Caiazzo.
Derzeit haben es ihr besonders die Neutronensterne angetan. „Ihre Dichte ist so hoch, dass ein Löffel davon mehr wiegen würde als der Mount Everest“, erklärt sie. Um solche Himmelskörper zu verstehen, greift die Wissenschaftlerin ganz selbstverständlich auf die Gesetze der Physik, die allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik zurück.
Anziehungspunkt für Astronomie
Aber auch die Erforschung der als Weiße Zwerge bekannte Sternenüberreste ist Caiazzo weiterhin ein Anliegen. Hier gelang ihr 2023 die Entdeckung eines zweiseitigen Exemplars – der Stern mit den zwei Gesichtern.
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