Die Finanzpolizei hat bundesweit zwischen 12. und 16. August ganze 221 Kebab-Stände kontrolliert. 17 davon in Salzburg. Auch in unserem Bundesland regnet es jetzt Anzeigen. Zudem konnten die Ermittler gleich Steuerschulden eintreiben.
24 Verstöße gegen 17 kontrollierte Betriebe im Bundesland: Das ist die traurige Bilanz der jüngst durchgeführten, fünftägigen „Aktion scharf“ gegen Kebab-Stand-Betreiber. Die Finanzpolizei führte die Kebab-Razzia nach zahlreichen, österreichweiten Hinweisen und Anzeigen durch.
Die Ergebnisse sind bundesweit erschreckend: Verstöße gegen das Ausländerbeschäftigungsgesetz, gegen das Arbeitslosenversicherungsgesetz, Meldeverstöße zur Sozialversicherung, und sogar zwei Verstöße wegen Lohndumpings brachte die Razzia hervor. Dazu kamen teils gravierende Verstöße gegen Hygienevorschriften.
6500 Steuerschuld eingetrieben
In Salzburg können die 24 Verstöße unterteilt werden: 14 Delikte im Bereich Arbeitsmarkt stellten die Polizisten fest. Zudem kamen zehn Registrierkassenverstöße, etwa keine korrekten Rechnungen, Rechnungen erst auf Nachfrage, keine Registrierkassen oder keine Verwendung der vorhandenen Registrierkassen.
Weiters konnten die Beamten 6500 Euro an Steuerrückständen eintreiben.
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