Eine „enorme Staubexplosion“ im Inneren einer Trockenanlage einer Firma führte am Donnerstag zu einem Brand und einem Feuerwehr-Einsatz, berichten Abtenauer Einsatzkräfte. Nach sechs Stunden konnte das Feuer gelöscht werden. Doch am Abend gab es wieder Alarm.
Bereits kurz vor Mittag eilten die Florianijünger zu dem Brand in einem Holzbetrieb im Abentauer Gewerbegebiet Schratten. Dichter Rauch breitete sich über das Firmengelände aus. Zwei Atemschutztrupps begannen umgehend mit der Brandbekämpfung, heißt es im Bericht der Feuerwehr. „Der Brand, der durch eine enorme Staubexplosion im Inneren der Trockenanlage ausgelöst wurde, konnte relativ rasch eingedämmt werden.“ Dennoch griff das Feuer auf andere Teile des Betriebs über, beispielsweise auf die Filteranlage.
Gegen 16.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Drei Stunden später kontrollierte die Feuerwehr das Brandobjekt ein weiteres Mal: Dabei entdeckten die Einsatzkräfte neue Glutnester. Rauch breitete sich erneut aus. Nachdem auch aus dem 28 Meter hohen Silo eine Rauchentwicklung erkannt wurde, gab es erneuten Brandalarm. Nach zwei Stunden konnten auch die restlichen Glutnester gelöscht werden. Laut der Feuerwehr entstand großer Schaden. Ein Brandermittler der Polizei übernimmt Ermittlungen zur Brandursache.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.