Ein „gestrandeter“ Pottwal am Zürichsee ist an sich schon ein echter Hingucker. Zum Abschluss des aufsehenerregenden Kunstprojektes gab es am Mittwochabend aber auch noch einen ganz besonderen Auftritt einer Wiener Opernsängerin.
Sara Muminovic wurde am Mittwochabend eine ganz besondere Ehre zuteil. Die junge Opernsängerin aus Wien sorgte am Zürichsee zum Abschluss eines aufsehenerregenden Kunstprojekts für jede Menge Gänsehaut.
Am Rücken von Pottwal performt
Denn Muminovic performte auf dem Rücken eines „gestrandeten“ Wals. Es sei ein „Privileg“, schwärmte die Wienerin in einer Nachricht an die „Krone“, „bei schönem Abendrot auf dem Wal zu singen, um mein Gefühl bezüglich dieses Projekts auch mit dem Publikum zu teilen, welches sehr viele Menschen berührt hat“.
Den wahrlich nicht alltäglichen Auftritt gibt es oben im Storyvideo zu sehen. Kein Wunder, dass zahlreiche Menschen gekommen waren, um diesen atemberaubenden Moment mitzuerleben.
„Bewusstsein schärfen“
Der 15 Meter lange und täuschend echt aussehende Pottwal, der seit Anfang der Woche am Ufer des Zürichsee zu bewundern war, war Teil eines Kunstprojekts im Rahmen des Zürcher Theater Spektakels.
Man habe mit dem Modell, das das belgische Captain Boomer Collective geschaffen hatte und das bereits in Städten wie Paris oder London zu sehen war, die Leute „wachrütteln“ wollen, hieß es vonseiten der Veranstalter des Festivals.
„Mit dem offensichtlich absurden und sehr emotionalen Bild eines am Ufer des Zürichsee gestrandeten Wals wollen wir das Bewusstsein schärfen für Umweltzerstörung, Artensterben und die Gefährdung natürlicher Lebensräume für verschiedenste Lebewesen“, teilte der künstlerische Leiter des Festivals, Matthias von Hartz, Medien mit.
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