Fr, 21. September 2018

Die Wüste lebt!

06.09.2005 14:39

Freaks feierten das "Burning Man"-Festival

In der Black Rock Desert im US-Bundesstaat Nevada ist normalerweise nicht viel los - ein paar Sandstürme, brütende Hitze und Trockenheit, soweit das Auge reicht. Doch einmal im Jahr ist dort die Hölle los: Wenn Ende August/Anfang September 35.000 Freaks, Hippies und Künstler antanzen und mit dem skurrilen "Burning Man"-Festival die Wüste zum Leben erwecken!

Tausende Menschen mit leichtem Hang zum Ausgeflippten strömen jährlich am letzten Augustwochenende in die Black-Rock-Wüste, um in einer der einsamsten Gegenden der USA die Sau rauszulassen. Für eine Woche gilt dann die Devise: Sex, Drugs und Flammenwerfer!

35.000 im Niemandsland
Heuer waren es 35.000, die trotz 40 Grad im Schatten in die Einöde kamen, um die wüste Party zu feiern. In Camps aus Zelten, simplen Hütten, Wohnmobilen und skurrilen Installationen zelebrieren sie Freiheit, Freude und Kreativität.

Riesige Skulpturen, an Skurrilität kaum zu übertreffen, ragen in den blauen Himmel. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht der "Man" - eine 20 Meter hohe Holzkonstruktion, die auf dem Höhepunkt des Spektakels abgefackelt wird. Bilder, was sich heuer (und in den Jahren davor) beim "Burning Man" abgespielt hat, findest du rechts in der Infobox!

Wie alles begann
Geboren wurde das außergewöhnliche Fest, als ein gewisser Larry Harvey 1986 gewaltigen Liebeskummer hatte. Um davon freizukommen, baute er am Strand von San Fransico eine 2,40 Meter hohe Holzfigur, die er im Kreis von ein paar Freunden in Brand setzte. Das war der Beginn des "Burning Man".

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