Laut waren sie, die Stimmen der Kritiker. Viel zu schwach sei der Kader, hörte man sie schimpfen. Inzwischen muss man sehr genau hinhören, um sie noch wahrzunehmen. Trainer Pep Lijnders und seinem Betreuerstab ist es gelungen, die Nörgler verstummen zu lassen. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Christoph Nister.
„Endlich wieder guter Fußball“, ist dieser Tage ein oft gehörter Spruch von Salzburg-Fans. Geschäftsführer Stephan Reiter und Sportdirektor Bernhard Seonbuchner scheint ein toller Fang gelungen zu sein.
Warum „scheint“? Weil es immer noch zu früh ist, um sich ein finales Urteil zu bilden. Aber: Der Saisonstart verlief verheißungsvoll, die Spiele sind wieder ansehnlich und die Ergebnisse stimmen ebenfalls. Zudem gelang es Lijnders, Spielern wie Dorgeles Nene, Moussa Yeo oder Kamil Piatkowski Vertrauen zu vermitteln, sodass diese auf dem Platz performen.
Das gilt etwa auch für Adam Daghim, der von Liefering hochgezogen wurde und zu den positiven Überraschungen des Saisonstarts zählt. Ein wildes Gerücht, wonach ein Transfer des Dänen nach Ägypten im Raum steht, kann die „Krone“ als Ente abtun. Dafür rückt ein Transfer von Mittelfeldspieler Bobby Clark immer näher.
Der Liverpool-Akteur, den Lijnders in den vergangenen Wochen umgarnt hat, soll am Dienstag den Medizincheck bestreiten. Besteht er diesen, ist der offizielle Vollzug nur noch Formsache. Das gilt auch für eine Leihe von Jonas Krumrey. Der Deutsche, hinter Janis Blaswich und dem wiedergenesenen Alex Schlager Nummer drei im Tor der Bullen, soll bei Lyngby (Dän) Spielpraxis sammeln.
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