Abschalten. Durchschnaufen. Den freien Tag genießen. Salzburgs Kickern war nach dem 1:0-Sieg beim LASK eine kurze Auszeit vergönnt, sie bekamen für Sonntag frei. „Am Montag denken wir dann an Dynamo Kiew“, hatte Trainer Pep Lijnders erklärt.
Seit dem Saisonstart im Cup in Dornbirn gab es für die Bullen nur „englische Wochen“. Das schlaucht, macht aber auch Spaß. „Es ist hart, wenn du alle drei Tage spielst“, gab Linksverteidiger Aleksa Terzic zu, „aber das ist Fußball, genau so lieben wir ihn.“
Sein Nebenmann Kamil Piatkowski sieht das ähnlich. „Das ist ein Traum“, erklärte der 24-Jährige der „Krone“. „Ich hatte das ja lange nicht. In der letzten Saison habe ich nicht oft gespielt, auch die Leihe war nicht einfach. Jetzt bin ich zurück und bekomme die Unterstützung des Trainers.“
Auf die Vorgänger von Lijnders wollte der Pole nicht groß eingehen, stattdessen betonte er: „Ich lasse mein Herz auf dem Platz und kann das nächste Spiel nicht erwarten.“ Dieses findet in Polen statt, da Dynamo Kiew seine Heimspiele in Lublin austragen muss. „Das ist nicht so weit von mir zuhause entfernt. Meine Familie wird daher mit Sicherheit zu meiner Unterstützung dabei sein!“
Seine Zukunft in Salzburg ist indes unklar. „Im Fußball weiß man nie“, sagt Piatkowski – und schiebt sofort hinterher: „Es wäre aber mein Traum, hier zu bleiben. Der Coach vertraut mir. Ich bin hier wirklich glücklich.“
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