Gesetz in Kraft
USA: Festnahmen bei Protesten gegen Nacktverbot
Die 43-jährige Gypsy Taub zählte zu der kleinen Gruppe von splitternackten Demonstranten, die zugleich mit einer Klage gegen das Verbot vorgehen wollen. "Ich bin hier, um mein Recht auf freie Meinungsäußerung zu verteidigen", sagte die dreifache Mutter. "Dafür nehme ich Verhaftung und Geldstrafen in Kauf." Zusammen mit drei weiteren Nackten wurde sie von der Polizei erst verwarnt, dann festgenommen.
Das neue Gesetz in der gewöhnlich liberalen Westküstenstadt sieht Geldstrafen von maximal 500 Dollar (369 Euro) vor, bei wiederholten Verstößen droht aber auch eine Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr.
Ausgenommen von dem Nacktheitsverbot sind besondere Anlässe und Straßenfeiern wie die jährliche Schwulenparade. Auch an Stränden und auf Privatgrundstücken darf man sich weiter ausziehen. Kinder unter fünf Jahren sind ebenfalls von der Vorschrift ausgenommen.
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